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Diakonie Klinikum protestiert gegen Sparpläne der Regierung

12.06.2026

Flatterbänder haben am Freitag, 12. Juni, für kurze Zeit symbolisch die Haupteingänge des Diakonie Klinikums in Siegen, Freudenberg und Kirchen versperrt. Die drei Standorte beteiligten sich um 11.55 Uhr an einer Protestaktion der Krankenhäuser.

Zu dem bundesweiten Protest aufgerufen hatte die Krankenhausgesellschaft NRW. Der Grund: Mit dem Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz plant die Bundesregierung massive Einsparungen bei den Krankenhäusern durchzusetzen.

Verwaltungsdirektor Jan Meyer erläuterte im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, dass es mit dem Spargesetz erhebliche finanzielle Mehrbelastungen für die Krankenhäuser geben würde: „Der Gesetzesentwurf sieht Kürzungen bei der Refinanzierung von Kliniken vor, was zu negativen Folgen für die Handlungsfähigkeit der Häuser führen und die Gesundheitsversorgung der Menschen gefährden würde.“ Der Betrieb wurde während der Protestaktion keineswegs beeinträchtigt. Ziel der Aktion unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung.“ war es, auf die existenzielle Bedrohung der Krankenhäuser aufmerksam zu machen.

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