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Gefahr: Verstopfte und erweiterte Gefäße

29.03.2017

Sie können lebensgefährlich sein: verschlossene oder stark erweiterte Blutgefäße. Um über Risiken und Ursachen aufzuklären, referiert Dr. Ahmed Koshty, Chefarzt der Gefäßchirurgie, am Donnerstag, 6. April, 19 Uhr, beim Forum Gesundheit in der Cafeteria des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen über gestörten Blutfluss und Bauchaortenaneurysma. Dabei geht der Experte auch auf Therapiemöglichkeiten ein.

Mit steigendem Lebensalter oder ungesunder Lebensweise können sich Arterien verengen, indem sich Fett-, Kalk- und Eiweißbestandteile an den Gefäßwänden ablagern (Arteriosklerose). Diese Engstellen beeinträchtigen den Blutfluss und bilden sich häufig in den Beinarterien und den Herzkranzgefäßen. Durch zunehmende Ablagerungen können sich Gefäßwände weiten, immer dünner und instabiler werden. Dabei kann sich ein Aneurysma bilden, das häufig im unteren Bereich der Hauptschlagader (Bauchaorta) entsteht. Reißt es, kommt es zu lebensbedrohlichen inneren Blutungen. Das tückische an einer solchen Aussackung: Meist verursacht sie keine Beschwerden. Folglich ahnen Betroffene nichts von der in ihnen schlummernden Gefahr.
Eine Anmeldung zu der kostenfreien Veranstaltung ist nicht erforderlich.

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