Lernen, den Tod zu akzeptieren
Am 11. Oktober ist Welthospiztag – und auch in der Region gibt es einige Aktionen. So stehen etwa zwei Kinoabende an. Der Film „Die Ironie des Lebens“ wird am 28. Oktober in Dahlbruch und am 30. Oktober in Bad Berleburg gezeigt.
International steht der 11. Oktober als Welthospiztag im Kalender. Rund um diesen Termin machen alljährlich Hospiz- und Palliativdienste mit unterschiedlichen Veranstaltungen auf ihre Arbeit für schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen aufmerksam. Im Kreis Siegen-Wittgenstein lädt das Netzwerk Hospiz- und Palliativarbeit wieder zu einem Kinoabend ins Viktoria-Filmtheater nach Hilchenbach-Dahlbruch ein. Am Dienstag, 28. Oktober, 19 Uhr, wird dann der Film „Die Ironie des Lebens“ gezeigt. Zudem läuft der Film am Donnerstag, 30. Oktober, ebenfalls um 19 Uhr im „Capitol“ in Bad Berleburg.
Der Film nimmt die Besucher mit in die Geschichte des Comedians Edgar, gespielt von Uwe Ochsenknecht. Nach vielen getrennten Jahren trifft er seine Exfrau Eva (Corinna Harfouch) wieder, die nun unheilbar an Krebs erkrankt ist. Gemeinsam treten sie eine letzte gemeinsame Reise an, bei der sie lernen, wie wertvoll geschenkte Zeit sein kann.
Der Welthospiztag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Hospiz – Heimat für Alle“. Auch im Kreis Siegen-Wittgenstein setzen sich tagtäglich viele ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter dafür ein, schwerstkranke und sterbende Menschen in der letzten Phase ihres Lebens einfühlend zu begleiten, unabhängig von Nationalität, Religion, Einkommen oder sexueller Orientierung. Die beiden Kinoabende werden organisiert vom Netzwerk Hospiz- und Palliativarbeit Siegen-Wittgenstein, dem zahlreiche stationäre und ambulante Einrichtungen in der Region angehören. Nach den Filmvorführungen sind die Besucher zum Austausch bei Kaltgetränken im Foyer eingeladen. Karten gibt es direkt an der Kinokasse für 6 Euro (Parkett) bzw. 8 Euro (Balkon) oder per Online-Reservierung unter www.viktoria-kino.de.
